DANIEL SCHUTTE - STIFTUNG

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Stiftungen mit Tradition

Das Stiftungswesen hat in Hamburg eine lange Tradition, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Stiftungen wurden in Hamburg überwiegend von vermögenden Kaufleuten ins Leben gerufen, die mehr als nur die Stärkung ihres Unternehmens im Sinn hatten: Sie wollten mit ihrem Lebenswerk einen durch die künftigen Generationen fortwirkenden gemeinnützigen Beitrag leisten. 

Von besonderer Bedeutung war das Stiftungswesen in Hamburg im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert, denn seinerzeit war das soziale Netz noch nicht sehr weit entwickelt.

Die Kranken- und Armenpflege fiel damals hauptsächlich in den Zuständigkeitsbereich der Kirche. Dank der privaten Initiative der Stifterinnen und Stifter konnten zusätzlich zahlreiche soziale Maßnahmen und Unterstützungen bewirkt werden.

Trotz politischer, sozialer, wirtschaftlicher, kirchlicher und kultureller Wandlungen haben sich die karitativen Einrichtungen als beständig erwiesen, wobei sie sich den veränderten Verhältnissen anpassen mussten.

Gerade in heutiger Zeit, in der sich die soziale Situation wieder verschärft, übernehmen die Stiftungen eine wichtige Funktion für unsere Gesellschaft. Alle Stiftungsvorstände fühlen sich dem Gedanken der Stiftungsgründer verbunden und haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihr Werk auf ehrenamtlicher Basis fortzuführen.