DANIEL SCHUTTE - STIFTUNG

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Das Gründerehepaar Daniel und Bertha Schutte
 
Die Daniel Schutte-Stiftung wurde von dem Hamburger Kaufmann und Konsul Daniel Schutte (1798 - 1886) und dessen Ehefrau Bertha (geb. de Jongh, Großnichte von Hartwig Hesse) gegründet. Als Gründungsdatum gilt der Einzugstag der Bewohnerinnen des ersten, kurz zuvor fertig gestellten Wohnstifts am 1. Oktober 1892.


Das kinderlose Ehepaar Schutte hatte in einem gemeinschaftlichen Testament bestimmt, Teile seines Vermögens an verschiedene Hamburger Stiftungen zu verteilen und den restlichen Geldbetrag für die Gründung einer Stiftung unter dem Namen Daniel Schutte-Stiftung einzusetzen. Diese Stiftung sollte älteren, hilfsbedürftigen Damen gebildeter Stände Unterkunft bieten. 

Wie im Testament vorgegeben, wurden aus den Zinsen des Vermögens weitere Wohnstifte errichtet. Nach Inflation, Zerstörung im 2. Weltkrieg, Wiederaufbau und Verwirklichung neuer Bauvorhaben in den letzten Jahrzehnten umfasst die Stiftung heute vier Einrichtungen mit über 200 Wohneinheiten an verschiedenen, attraktiven Standorten in Hamburg. Alle 1-2-Zimmerwohnungen sind auf einem gehobenen Standard eingerichtet; sie verfügen über u.a. über Bad/WC und Küche.

Auch für die letzte Ruhestätte haben die Stifter gesorgt: Stiftungsbewohnerinnen und -bewohner haben Anspruch auf einen schönen, ruhigen Platz auf dem Ohlsdorfer Friedhof - am Grab des Gründerehepaars, das von einem Engel aus Marmor bewacht wird.